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Bio


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Rebekah Die kalifornische Sopranistin und Wahlberlinerin Rebekah Rota ist bekannt für ihre warme, runde Stimme, ihre sichere Technik, ihre Musikalität und ihre bewegenden Darstellungen vor allem im lyrischen deutschen und italienischen Opern-Repertoire.

In der Spielzeit 2014/2015 kehrt Rebekah Rota ans Theaters Neustrelitz zurück und wird als erste Sopranistin des Ensembles mit zwei großen Rollendebüts, Violetta in Verdis "La Traviata" und Leila in Bizets "Die Perlenfischer", ihr Belcanto-Repertoire weiter vertiefen können. Die Mozart-Partien Zerlina in "Don Giovanni" und Pamina in "Die Zauberflöte” werden im lyrischen Fach die Spielzeit abrunden.

Die vergangene Spielzeit begann sie mit der Titelpartie aus "Die verkaufte Braut" von Bedrich Smetana, der Marie, die ihr in ihrer Menschlichkeit und Tiefe wie auf den Leib geschnitten schien und beendete sie als gefeierte Saffi aus dem "Zigeunerbaron" von Johann Strauß.

Die letzten Spielzeiten brachten ihr große Erfolge als berührende Mimì in Giacomo Puccinis "La Bohème", als leidenschaftlich-verführerische Poppea in Händels "Agrippina" und als herzzerreißende Pamina in Wolfgang Amadeus Mozarts "Die Zauberflöte"; als gar nicht ängstliche Micaela in "Carmen" von Georges Bizet, als urkomische Ottilie ("Im weißen Rössl" / Ralph Benatzky) sowie als verliebte Anne Reich in "Die lustigen Weiber von Windsor" von Otto Nicolai.

Neben ihren Opernpartien beeindruckt Rebekah Rota auch mit ihren frischen und zugleich traditionsbewussten Interpretationen lyrischer Operettenpartien (z.B. Lisa in "Das Land des Lächelns" von Franz Lehár, Carlotta in “Gasparone” von Carl Millöcker oder Julia in "Der Vetter aus Dingsda" von Eduard Künneke).

Mit Ausschnitten aus Verdis "Rigoletto" (Gilda) und Donizettis "Lucia di Lammermoor" (Lucia) bei diversen Gala-Konzerten gelang ihr erfolgreich der Schritt ins Belcanto-Repertoire. Vom leichteren Fach kommend hat ihre Stimme heute die Reife, die Fülle und die technische Sicherheit, dieses Fach und besonders diese beiden Rollen auf eine Art zu verkörpern, die selten geworden ist.

Nach ihrem Studium an der University of Michigan bei Lorna Haywood, Meisterkursen bei Dalton Baldwin, Lorraine Nubar und vor allem dem weltberühmten Dirigenten William Christie startete Rebekah Rota schon früh eine Karriere in den Vereinigten Staaten, bevor sie 2003 nach Europa kam und an verschiedenen europäische Bühnen ihr Repertoire vom leichteren Koloraturfach (z.B. Blondchen in Mozarts "Entführung aus dem Serail" und Adele in "Die Fledermaus" von Johann Strauss) zum lyrischen Sopranfach (s.o.) ausbauen konnte.

Heute ist sie eine besonders vielseitige Sängerin, singt Oper, Operette, sogar Musical und ist auf der Bühne eine der überzeugendsten und wandlungsfähigsten Darstellerinnen ihrer Generation. Sie ist ständiger Gast an den mittelsächsischen Bühnen in Freiberg in Sachsen, am Theater Neustrelitz und bei den Mecklenburgischen Festspielen im Neustrelitzer Schlossgarten, außerdem eine sehr gefragte Konzertsängerin, zuletzt in der Sopranpartie von Carl Orffs "Carmina Burana" mit dem Brandenburgischen Staatsorchester im Berliner Konzerthaus.